ELZACH Oberprechtal
Das Schwarzwalddorf Oberprechtal, ein Stadtteil von Elzach mitten im Elztal im Breisgau geht auf eine hochmittelalterliche Rodungssiedlung zurück. Der Ort ist geprägt durch die katholische Kirche "Maria Krönung" und durch seine gastronomischen Betriebe, dem Kurpark mit dem kleinen Teich, mit Festhalle und Festplatz mit Musikpavillon. Oberprechtal ist dank seiner Lage, aber auch seiner Gastfreundschaft unter Feriengästen sehr beliebt.
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Urlaubsgäste kommen schon seit 1879 in den Luftkurort Oberprechtal. Hier lassen sie den Alltagsstrapazen hinter sich. Die gemütlichen Gasthäuser, Cafes und Pensionen bieten ein behagliches Domizil in familiärer Umgebung. Bei den beliebten "Ferien auf dem Bauernhof" dürfen sich die Kinder nach Herzenslust austoben.
Ein sehr gut ausgeschildertes Wanderwegenetz lädt zu jeder Jahreszeit zu erlebnisreichen Wander- und Biketouren ein. In Oberprechtal beherrscht ein sehr aktives Vereinsleben den Jahresablauf. So ist jeder erwachsene Bürger in mindestens zwei der 20 Vereine aktiv tätig. Oberprechtal ist aber auch als Osterdorf bekannt geworden. Das alljährliche Osterfest gehört hier zu den Veranstaltungshöhepunkten. Über die Feiertage ist das hintere Prechtal und das ganze Dorf österlich dekoriert. Geboten werden Ostermarkt, Kulinarik und ein buntes Unterhaltungsprogramm. Tausende Besucher kommen zu diesem Ereignis.
So einzigartig und anziehend das Landschaftsbild von Oberprechtal, so interessant und fast einmalig in der näheren Region ist nicht nur die ältere, sondern auch die jüngere Geschichte des Ortes. Seit dem Beginn des 10. Jahrhunderts gehörte nahezu das gesamte Elztal dem Kloster Waldkirch, einer Stiftung des Alemannenherzogs Burkhard. In einem Schutzbrief, den Papst Alexander III. im Jahre 1178 für das Kloster St. Margarethen in Waldkirch ausstellte, wird das Prechtal erstmals als Meiertum "Bregen" erwähnt. Heute zählt Oberprechtal rund 960 Einwohner. Es ist ein Stadtteil von Elzach.
In verschiedenen Urkunden des Mittelalters kommt der Ort auch unter dem Namen Gebrech, Brech, Brecht und Precht vor. Der Name läßt sich nicht genau erklären, kommt vermutlich daher, dass die zunächst nördlich fließende Elz im heutigen Oberprechtal deutlich gebrochen wird und der Fluß nun in südwestlicher Richtung weiter verläuft.
Heimatkundlicher Wanderweg
Der heimatkundliche Wanderweg in Oberprechtal ist eine einfach Tour. 18 Informationstafeln geben Einblicke in Landschaft und Natur, Flora und Fauna sowie in die früheren land- und forstwirtschaftlichen Arbeitsweisen des Tales. Oberprechtal ist das touristische Zentrum Elzachs und blickt auf eine reiche Geschichte zurück.
Gleich zu Beginn trifft man auf die erste Informationstafel. 17 weitere folgen. Am Ende der Pfauenstraße in der Dorfmitte geht es auf einen Pfad mit gemächlicher Steigung. An Wiesen vorbei, immer wieder Ausblicke auf das Dorf. Es folgt ein steiler Abstieg über den Haldenbühlfelsen. Vorher bietet sich die Möglichkeit für eine kleine Rast mit schönster Aussicht. Über einen Wiesenpfad geht es hinunter ins Tal.
Rauschendes Wasser. Duftende Wiesen. Kaum spürbar bringt der Pfad den Wanderer weiter das Tal hinunter. An stattlichen Bauernhöfen vorbei erreicht man den Ausgangspunkt der Wanderung.
Wanderinfos
Länge: 5 km
Dauer: 2 Stunden
Schwierigkeit: leicht
Auf- und Abstieg: 170 m
Höchster Punkt: 612 hm
Tiefster Punkt: 461 hm
Tipp: gutes Schuhwerk, witterungsbedingte Bekleidung, Getränke
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