TITISEE-NEUSTADT Jostal
Das Jostal (Titisee-Neustadt) ist ein Seitental zwischen Titisee, Neustadt und dem Thurner. Es ist eine kleine Streusiedlung mit alten Schwarzwaldhöfen. Mit Recht kann man das Jostal als eines der schönsten Täler bezeichnen. Mit seinen fünf westlichen Zuflüssen Schildwende, Siedelbach, Eckbar, Bruckbach und Einsiedel bietet sich hier eine traumhaft schöne Tälerlandschaft. Jostal ist ein idealer Urlaubsort mit einer Vielzahl an Wander- und Freizeitmöglichkeiten.
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Das Jostal zählt mit seinen Zuflüssen Schildwende, Siedelbach, Eckbach, Bruckbach und Einsiedel zu den schönsten Tälern des Schwarzwaldes. Die Gebietsreform hat diese Tälerlandschaft aufgeteilt: Jostal und Schildwende gehören zur Gemeinde Titisee (früher Viertäler) und diese zur Stadt Titisee-Neustadt, während Siedelbach, Eckbach und Einsiedel zur Gemeinde Breitnau zählen.
Im Jostal präsentiert sich eine herrlich schöne Schwarzwaldlandschaft mit Wanderwegen über Wiesen und durch Wälder wie beispielsweise der Schnattertal-Rundweg (3 km), benannt nach schnatternden Gänsen. Oder gehen Sie auf den Panorama-Rundweg und erleben Sie einmalig schöne Fernsichten ins Tal sowie auf die Schwarzwaldberge. Die nächste Gaststätte Jostalstüble liegt im unteren Jostal und lässt sich mit einer kleinen Wanderung oder einem ausgedehnten Spaziergang erkunden. Eine Straußenwirtschaft liegt im Siedelbach-Tal, einem Seitental. Doch auch sonst hat das Jostal hat einiges zu bieten. Hier gibt es noch viele imposante Schwarzwaldhöfe. Vor allem Naturliebhaber werden begeistert sein.
Durch das etwa 7 km lange Tal fließt der Josbach. Er entspringt an der B500 auf 1010 Metern Höhe. Am Josenhof, an der Einmündung des deutlich längeren Bruckbachs auf 885 Metern Höhe, weitet sich der Talgrund. Ab hier fließt der Bach südwestlich und nimmt von rechts drei weitere Nebenbäche auf. Bei der Vereinigung von Josbach und Langenordnach mündet das Gewässer, inzwischen der größte Nebenfluss der vom Titisee kommenden Gutach (später Wutach), nach knapp einem Kilometer in die Gutach.
Urkundlich erwähnt wurde das Jostal erstmals im frühen 12. Jahrhundert als "welchen ordera" (Welschenordnach). Die Nennung gibt einen Hinweis darauf, dass hier nach der alemannischen Landnahme im 5. und 6. Jahrhundert n. Chr. ein Rückzugsgebiet der keltoromanischen Bevölkerung war. Noch im 14. und 15. Jahrhundert war der Name Welschenordnach in Gebrauch, ebenso für die dortige Glashütte.
Im 16. Jahrhundert wurde die Siedlung als Josenthal bezeichnet, als eine Kapelle dem heiligen Jodokus geweiht wurde. Im Volksmund wurde Jodokus "Joos" genannt. Der nächststehende Hof nahm den Namen Josenhof und das ganze Tal den Namen Jostal an. Das benachbarte Tal, Langenordnach, behielt jedoch seinen Namen.
Herrschaftlich gehörte das Jostal zum Klostergebiet von Friedenweiler und zur Landgrafschaft Baar.
Jodokus (auch Jodok, Judok, Jobst, Jost, Joos) gilt als Patron für das Vieh bzw. der Pilger, für Haustiere, Bauern, aber auch gegen Pest und Krankheiten sowie für eine gute Ernte. Jodoko gilt als der älteste Pilgerpatron Europas. Der Überlieferung nach war er ein bretonischer Prinz, entschied sich jedoch um 640 gegen den Königsthron und für die Kirche. Er schloss sich einer zufälligen Pilgergruppe auf dem Weg nach Rom an, ließ sich aber am Hofe des Grafen Haymon von Ponthieu zum Bleiben überreden. Nach dem Priesterstudium zog es ihn in die Einsamkeit. Er begab sich wieder auf eine Pilgerreise nach Rom, die er erst am Ende seines Lebens und nach vielen Stationen vollenden konnte. Die Konstante in seinem Leben war der Glaube. Der Überlieferung nach soll er sein Brot mit Armen geteilt haben. Gedenktag ist der 13. Dezember. Zahlreiche Orte, Kirchen und Kapellen sind nach ihm benannt, so auch das Jostal.
Die Menschen im Jostal lebten überwiegend vom Ackerbau und der Viehzucht. Nach dem Übergang an das Großherzogtum Baden war es ein Teilort der Gemeinde Vierthäler, die 1929 in Titisee umbenannt wurde. Im Zuge der Gemeindereform in den 1970er Jahren wurde Jostal mit Titisee in die Stadt Titisee-Neustadt eingemeindet.
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